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Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 22. Oktober 2026
§ 1 Geltungsbereich und Anbieter
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Nutzung von Spotstar zwischen Spotstar, Inhaber Luca-Matheo Rohrbach, Mainluststraße 17, 60329 Frankfurt am Main (im Folgenden „Spotstar“ oder „wir“), und dem Kunden.
(2) Spotstar richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, also an Personen, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Verbraucher können keinen Vertrag schließen. Mit der Registrierung bestätigt der Kunde, dass er als Unternehmer handelt.
(3) Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn wir ihnen ausdrücklich in Textform zustimmen.
(4) Der Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO (AV-Vertrag) ist Bestandteil dieser AGB. Er ist unter getspotstar.com/de/avv abrufbar. Bei Widersprüchen in Fragen des Datenschutzes geht der AV-Vertrag vor.
§ 2 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung von Spotstar auf der Website ist kein bindendes Angebot. Der Kunde registriert sich mit seiner E-Mail-Adresse und bestätigt dabei, dass er als Unternehmer handelt. Er erhält daraufhin eine E-Mail mit einem Bestätigungslink; mit der Bestätigung entsteht sein Kundenkonto.
(2) Der Kunde gibt ein Angebot zum Abschluss des Vertrags ab, indem er diesen AGB und dem AV-Vertrag zustimmt, im Registrierungsformular oder im Kundenkonto. Der Vertrag kommt zustande, wenn wir das Kundenkonto freigeschaltet haben und der Kunde zugestimmt hat. Anschließend hinterlegt der Kunde ein Zahlungsmittel nach § 7 Abs. 2.
(3) Vor dem offiziellen Start von Spotstar kommt ein neues Kundenkonto zunächst auf eine Warteliste. Solange wir es nicht freigeschaltet haben und der Kunde nicht zugestimmt hat, besteht kein Vertrag, es fallen keine Kosten an, und Spotstar erbringt keine Leistungen. Einen Anspruch auf Freischaltung gibt es nicht. Der Kunde kann sein Konto jederzeit in den Einstellungen löschen.
(4) Berät Spotstar den Kunden persönlich, kommt der Vertrag auf demselben Weg zustande: Der Kunde registriert sich selbst mit seiner E-Mail-Adresse und stimmt diesen AGB und dem AV-Vertrag selbst zu.
(5) Wir speichern den Vertragstext nicht gesondert für den Kunden. Die jeweils gültigen AGB sind auf der Website abrufbar; die Fassung bei Vertragsschluss senden wir auf Anfrage zu.
§ 3 Leistungen von Spotstar
(1) Spotstar umfasst:
- eine individuell gestaltete NFC-Karte, die Kunden des Kunden zur Google-Bewertungsseite des Betriebs führt (§ 6);
- ein Dashboard mit der Anzahl der Kartenkontakte;
- nach Verbindung des Google-Unternehmensprofils (§ 4): das Abrufen der Bewertungen, Entwürfe und Veröffentlichung von Antworten auf Bewertungen, eine Auswertung der Bewertungen nach Themen sowie die Pflege des Profils durch Vorschläge für Profilangaben und Beiträge, die erst nach Freigabe durch den Kunden an Google gesendet werden.
(2) Die Funktionen nach Absatz 1 Nr. 3 nutzen Schnittstellen von Google. Sie stehen nur zur Verfügung, soweit Google diese Schnittstellen für Spotstar bereitstellt. Ändert oder beschränkt Google die Schnittstellen, kann der Umfang dieser Funktionen sich entsprechend ändern.
(3) Spotstar arbeitet daran, dass Betriebe mehr Bewertungen erhalten und bei Google leichter gefunden werden. Einen bestimmten Erfolg schulden wir nicht. Insbesondere versprechen wir keine Anzahl von Bewertungen, keine bestimmte Sternebewertung und keine Platzierung in der Google-Suche, in Google Maps oder in KI-Assistenten. Darüber entscheidet allein Google.
(4) Der kostenlose Bewertungs-Report auf der Website ist nicht Teil dieses Vertrags.
§ 4 Google-Unternehmensprofil
(1) Das Google-Unternehmensprofil ist ein Dienst von Google und bei Google kostenlos. Die Vergütung nach § 7 zahlt der Kunde allein für die Leistungen von Spotstar, nicht für das Profil selbst. Spotstar ist ein unabhängiger Anbieter und steht in keiner Verbindung zu Google.
(2) Der Kunde bleibt Inhaber seines Unternehmensprofils. Er verbindet es selbst, indem er sich mit seinem Google-Konto anmeldet und Spotstar den Zugriff erlaubt. Spotstar erhält dabei kein Google-Passwort und wird nicht Inhaber oder Verwalter des Profils. Der Kunde kann die Verbindung jederzeit im Dashboard trennen oder den Zugriff in seinem Google-Konto widerrufen.
(3) Spotstar ändert Angaben im Profil (zum Beispiel Beschreibung, Telefonnummer, Website, Öffnungszeiten) und veröffentlicht Beiträge nur, wenn ein Nutzer des Kundenkontos den einzelnen Vorschlag im Dashboard freigegeben hat. Diese Freigabe ist die ausdrückliche Zustimmung des Kunden zu genau dieser Änderung. Eine automatische Veröffentlichung von Profiländerungen und Beiträgen gibt es nicht.
(4) Für Antworten auf Bewertungen legt der Kunde im Dashboard fest, welche Antworten sofort erscheinen und welche erst nach seiner Freigabe. Diese Einstellung ist seine ausdrückliche Zustimmung, Antworten im gewählten Umfang ohne weitere Freigabe zu veröffentlichen. Er kann sie jederzeit ändern. Antworten auf kritische Bewertungen erscheinen in der Grundeinstellung erst nach Freigabe.
(5) Nach jeder freigegebenen Änderung am Profil und jedem Beitrag benachrichtigen wir die Nutzer des Kundenkontos per E-Mail. Im Dashboard ist jede Änderung mit Freigabe, Zeitpunkt und Antwort von Google einsehbar.
(6) Google prüft Änderungen und Beiträge und kann sie verzögert anzeigen, ändern oder ablehnen. Spotstar hat darauf keinen Einfluss.
§ 5 Pflichten des Kunden
(1) Der Kunde
- verbindet nur ein Unternehmensprofil, das er selbst verwalten darf;
- prüft Vorschläge, Entwürfe und von einer KI geschriebene Texte vor der Freigabe auf Richtigkeit (§ 10);
- hält seine Zugangsdaten geheim und gibt Konten nur Personen, die für ihn handeln dürfen;
- beachtet die Richtlinien von Google für Unternehmensprofile, Bewertungen und Beiträge;
- nutzt die Karte nicht, um Bewertungen zu kaufen, zu belohnen, vorzuschreiben oder nur zufriedene Kunden zur Bewertung zu bitten, und gibt keine Bewertungen für den eigenen Betrieb ab.
(2) Freigaben und Einstellungen, die über ein Konto des Kunden vorgenommen werden, gelten als Erklärungen des Kunden. Das gilt auch für Konten von Mitarbeitenden. Der Kunde ist dafür verantwortlich, wem er Zugang gibt.
(3) Verletzt der Kunde diese Pflichten und nimmt ein Dritter, etwa Google, deshalb Spotstar in Anspruch, stellt der Kunde Spotstar von diesen Ansprüchen frei, soweit er die Pflichtverletzung zu vertreten hat.
§ 6 NFC-Karte
(1) Wir gestalten die Karte im Design des Betriebs und senden sie an die vom Kunden angegebene Adresse. Die voraussichtliche Lieferzeit nennen wir bei Vertragsschluss. Sie ist unverbindlich, es sei denn, wir haben einen Termin ausdrücklich zugesagt.
(2) Die Karte geht mit der Übergabe in das Eigentum des Kunden über. Sie enthält eine Adresse von Spotstar. Die Weiterleitung von dort zur Google-Bewertungsseite ist Teil des Abos und endet mit dem Vertrag. Ohne laufendes Abo führt die Karte nicht mehr zur Bewertungsseite.
(3) Geht eine Karte verloren oder wird sie beschädigt, erhält der Kunde bis zu zwei Ersatzkarten je Vertragsjahr ohne Aufpreis. Weitere Ersatzkarten liefern wir gegen Erstattung der Kosten, die wir vorher nennen.
§ 7 Preise und Zahlung
(1) Spotstar kostet 49 € im Monat. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet. Die Gestaltung der Karte und die Einrichtung sind enthalten.
(2) Die Zahlungspflicht beginnt mit Vertragsschluss. Die Vergütung ist monatlich im Voraus fällig, jeweils für einen Abrechnungsmonat, gerechnet ab Vertragsbeginn. Der Kunde zahlt über den Zahlungsdienstleister Stripe per Kreditkarte oder SEPA-Lastschrift. Das Zahlungsmittel hinterlegt er direkt bei Stripe; Spotstar erhält keine Karten- oder Kontodaten. Die Rechnung erhält der Kunde per E-Mail. Im Einzelfall können wir in Textform Zahlung auf Rechnung per Überweisung vereinbaren.
(3) Schlägt eine Zahlung fehl, erinnern wir den Kunden. Bleibt die Zahlung danach aus, dürfen wir den Zugang zu Spotstar und die Weiterleitung der Karte sperren, bis gezahlt ist. Kosten einer Rücklastschrift, die der Kunde zu vertreten hat, trägt der Kunde.
(4) Wir können den Preis mit einer Frist von sechs Wochen ankündigen und ändern. Die Ankündigung erfolgt in Textform und nennt den neuen Preis und den Zeitpunkt. Der Kunde kann den Vertrag bis zu diesem Zeitpunkt kündigen; darauf weisen wir in der Ankündigung hin.
§ 8 Laufzeit und Kündigung
(1) Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit. Es gibt keine Mindestlaufzeit und keine Einrichtungsgebühr.
(2) Beide Seiten können den Vertrag jederzeit kündigen. Er endet zum Ende des laufenden Abrechnungsmonats. Die Kündigung ist in Textform möglich, etwa per E-Mail an info@getspotstar.com, oder durch Löschen des Kontos im Dashboard. Bei einer Kündigung in Textform bleibt der Zugang bis zum Vertragsende bestehen. Löscht der Kunde sein Konto, endet die Nutzung sofort; die Vergütung für den laufenden Abrechnungsmonat wird nicht erstattet.
(3) Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund für uns liegt insbesondere vor, wenn der Kunde mit zwei Monatsbeträgen in Verzug ist oder die Karte trotz Abmahnung entgegen § 5 Abs. 1 Nr. 5 nutzt.
(4) Mit Ende des Vertrags trennen wir die Verbindung zum Google-Unternehmensprofil, widerrufen den Zugriff bei Google und löschen die Daten nach den Regeln des AV-Vertrags und der Datenschutzerklärung. Was bei Google veröffentlicht wurde (Antworten, Profilangaben, Beiträge), bleibt dort bestehen; der Kunde kann es bei Google selbst ändern oder entfernen.
§ 9 Verfügbarkeit und Weiterentwicklung
(1) Wir bemühen uns um eine hohe Verfügbarkeit von Spotstar. Eine bestimmte Verfügbarkeit sagen wir nicht zu. Wartungsarbeiten führen wir nach Möglichkeit zu Zeiten geringer Nutzung durch.
(2) Für Störungen bei Google oder anderen Diensten, die wir nicht beherrschen, sind wir nicht verantwortlich. Die Weiterleitung der Karte zur Google-Bewertungsseite hängt auch davon ab, dass diese Seite bei Google erreichbar ist.
(3) Wir entwickeln Spotstar weiter. Wir dürfen Funktionen ändern, soweit der vereinbarte Kern der Leistung (§ 3 Abs. 1) erhalten bleibt und die Änderung für den Kunden zumutbar ist.
§ 10 Von einer KI erstellte Texte
(1) Spotstar nutzt einen KI-Dienst, um Antworten, Profilbeschreibungen und Beiträge zu entwerfen und Bewertungen auszuwerten. Diese Texte können Fehler enthalten.
(2) Der Kunde prüft jeden Entwurf vor der Freigabe. Mit der Freigabe macht er sich den Text zu eigen. Hat der Kunde für Antworten die sofortige Veröffentlichung gewählt (§ 4 Abs. 4), gilt das auch für diese Antworten.
§ 11 Haftung
(1) Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz und soweit wir eine Garantie übernommen haben.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haften wir nur, wenn wir eine wesentliche Vertragspflicht verletzen. Das ist eine Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Die verschuldensunabhängige Haftung für Mängel, die bei Vertragsschluss bereits vorhanden waren (§ 536a Abs. 1 BGB), ist ausgeschlossen.
(4) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Insbesondere haften wir nicht für Entscheidungen von Google, etwa die Ablehnung einer Änderung oder eines Beitrags, die Sperrung eines Profils oder die Platzierung in der Suche, es sei denn, wir haben sie nach Absatz 1 oder 2 zu vertreten.
(5) Diese Regeln gelten auch für unsere Erfüllungsgehilfen und gesetzlichen Vertreter.
§ 12 Datenschutz
(1) Soweit Spotstar personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, insbesondere Bewertungen und die Angaben im Unternehmensprofil, gilt der AV-Vertrag (§ 1 Abs. 4).
(2) Wie wir Daten verarbeiten, für die wir selbst verantwortlich sind, etwa die Daten des Kundenkontos, steht in unserer Datenschutzerklärung.
§ 13 Änderung dieser AGB
(1) Wir können diese AGB ändern, wenn dafür ein sachlicher Grund besteht, etwa eine Änderung der Rechtslage, der Bedingungen von Google oder neue Funktionen. Die Hauptleistungen (§ 3 Abs. 1) und der Preis ändern sich auf diesem Weg nicht; für den Preis gilt § 7 Abs. 4.
(2) Wir teilen Änderungen mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform mit. Widerspricht der Kunde nicht bis zum Wirksamwerden, gelten die Änderungen als angenommen. Auf diese Folge, die Frist und das Widerspruchsrecht weisen wir in der Mitteilung hin. Widerspricht der Kunde, können beide Seiten den Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens kündigen.
§ 14 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand Frankfurt am Main. Wir können den Kunden auch an seinem Sitz verklagen.
(3) Vertragssprache ist Deutsch. Übersetzungen dienen nur der Information; maßgeblich ist die deutsche Fassung.
(4) Ist eine Bestimmung dieser AGB unwirksam, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften (§ 306 BGB).